DGUV REGEL 112-191 FRÜHER BGR 191

Mit der Fusion von Berufsgenossenschaften und öffentlichen Unfallversicherungsträgern hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung eine Vereinheitlichung und Umbenennung der Schriftwerke vorgenommen. Die Berufsgenossenschaftliche Regel (BGR) 191 heißt seit 2014 DGUV Regel 112-191.

Um Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren, gibt es die DGUV Regeln für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. In der DGUV Regel 112-191 wird die Benutzung von Fuß- und Knieschutz beschrieben und definiert.

Die BGR 191 wurde im Januar 2007 geändert, so dass bei jeder orthopädischen Anpassung von Sicherheitsschuhen eine erneute Prüfung nötig ist. Die Prüfung muss bestätigen, das der veränderte Sicherheitsschuh weiterhin den Anforderungen der Norm EN ISO 20345 gemäß Zertifikat entspricht. Diese Prüfung muss durch ein offizielles Prüfinstitut durchgeführt werden, welches anschließend eine EG-Baumusterprüfbescheinigung ausstellt. Die hierdurch entstehenden Kosten sind erheblich und wirtschaftlich für jede angefragte orthopädische Änderung und jedes einzelne Paar Sicherheitsschuhe nicht tragbar.

Um der Nachfrage trotzdem gerecht zu werden, müssen Sicherheitsschuhe, die orthopädisch verändert werden sollen der DGUV Regel 112-191 entsprechen und die orthopädischen Anpassungen gem. der DGUV Regel durchgeführt werden.

Hamburger Hanjin-Schiffe liegen vor Rotterdamm

Auch das voraussichtlich letzte Hanjin-Schiffe hat den Hamburger Hafen wieder verlassen.

Die „Hanjin Gold“, die am 02. November 2016 im Hamburger Hafen eingetroffen ist, ist am Freitag (04.11.2016) wieder in See gestochen. Die „Hanjin Gold“ gehört zu einer Serie von vier Schiffen der insolventen Reederei, die in Hamburg entladen wurden. Ebenso wie die „Hanjin Europe“, „Hanjin Africa“ und „Hanjin Harmony“, liegt nun auch die „Hanjin Gold“ vor Rotterdam auf Reede. Alle Schiffe sind nicht in Fahrt. Auch wie es mit den Schiffen und Besatzungen weitergeht ist zur Zeit noch unklar.

Der Hafen der Hansestadt ist zur Zeit das einzige „Tor“ nach Europa. Zum einen liegt hier ein Gerichtsbeschluss vor, wonach die Ware eines Pleite-Schiffs nicht ohne Weiteres von einem Gläubiger beschlagnahmt werden kann. Zum anderen haben die Betreiber der Hamburger Hafens ihre sehr guten Beziehungen zum Partnerhafen Busan und zu den südkoreanischen Behörden nutzen können, um sich schnell mit dem Insolvenzverwalter von Hanjin Shipping über eine Kostenübernahme der notwenigen Gebühren zu einigen.

Hanjin Gold wird in Hamburg entladen

Das Containerschiff „Hanjin Gold“ der südkoreanischen Reederei Hanjin wird zur Zeit im Hamburger Hafen entladen. 5074 Container sollen gelöscht werden, ehe das Schiff den Hafen am Freitagabend wieder verlässt, teilte eine Sprecherin des Umschlagunternehmens Eurogate am Donnerstag mit. Das Schiffe der Hanjin hatte den Weg um Kap der Guten Hoffnnung gewählt um die Gebühren für die Durchfahrt durch den Suezkanal zu umgehen. Die „Hanjin Gold“ ist das vierte und voraussichtlich letzte Containerschiff der in finanziellen Nöten steckenden Reederei, das nach dem Insolvenzantrag des Unternehmens vor etwa zwei Monaten in der Hansestadt entladen wird. Die „Hanjin Europe“ lag damals im Hamburger Hafen am Kai und musste mehrere Wochen warten, weil Hafendienstleistungen wie Lotsen und Schlepper nur noch gegen Vorkasse erbracht wurden. Danach kamen noch die „Hanjin Harmony“ und die „Hanjin Africa“, die zum Teil mit Artikeln für das Weihnachtsgeschäft beladen waren. Was aus den Schiffen der südkoreanische Reederei werden soll, ist vorläufig noch unklar. Gegenwärtig liegen die drei Schiffe „Hanjin Europe“, „Hanjin Africa“ und „Hanjin Harmony“, die zuletzt den Hamburger Hafen angelaufen hatten, vor Rotterdam auf Reede. Weltweit sind 89 Containerschiffe von der Insolvenz betroffen. Soweit es sich um gecharterte Schiffe handelt, werden sie teilweise von anderen Reedereien übernommen.

Hanjin-Insolvenz: Standort in Hamburg wird geschlossen

Die insolvente südkoreanische Reederei Hanjin wird ihre Standorte in Europa schließen. Davon wird insbesondere Hamburg betroffen sein. Denn der Hauptsitz der Reederei in Europa befindet sich in der Hansestadt.

Bis zuletzt hatten die Hanjin-Mitarbeiter in der Hafenity gehofft , dass es für sie weitergehen wird. Allerdings, wie sich jetzt zeigt, leider vergeblich. Der Mutterkonzern in Südkorea hat beim zuständigen Insolvenzgericht beantragt, gleich mehrere Außenstandorte zu schließen, darunter den in Hamburg. Betroffen sind auch Niederlassungen in Dänemark, Frankreich, Italien, Polen und Spanien. Aus der Konzernzentrale in Seoul (Südkorea) hieß es, dass mit der Schließung der Europa-Büros soll noch in dieser Woche begonnen werden soll.

Was aus den rund 200 Beschäftigten in Hamburg wird ist unklar. Hanjin hat rund fünf Milliarden Euro Schulden und musste vor wenigen Wochen Insolvenz anmelden.

Seit der Pleite sind drei Frachter des Unternehmens in Hamburg entladen worden, in der kommenden Woche wird mit der „Hanjin Gold“ ein viertes Schiff erwartet.

19 Hanjin-Schiffe sind nach Insolvenz noch auf See

Fast zwei Monate nach der Insolvenz der südkoreanischen Reederei Hanjin ist die Zukunft des Unternehmens weiter unklar. Bis zum Mittwoch sei die Ladung von 78 der 97 betroffenen Containerschiffe gelöscht worden, sagte eine Firmensprecherin in Seoul. Folglich sind noch 19 Schiffe samt Ladung auf See sowie viele weitere ohne Ladung.

Der Insolvenzantrag der vormals weltweit siebtgrößten Containerreederei Ende August hatte in vielen Teilen der Welt zu Unterbrechungen von Lieferketten geführt. Auch in Hamburg warteten Händler auf Artikel, zum Beispiel für das Weihnachtsgeschäft. Zahlreiche vollgeladene Hanjin-Schiffe wurden gezwungen, auf offener See zu warten, weil ihnen aus Sorge über Gebührenausfälle teilweise die Zufahrt zu Häfen verweigert wurde. In Hamburg wartete die „Hanjin Europe“ mehrere Wochen auf ihre Entladung. Mittlerweile wurde die Ladung von zwei weiteren Schiffen, der „Hanjin Harmony“ und der „Hanjin Africa“, in der Hansestadt gelöscht. Die „Hanjin Gold“ ist auf dem Weg nach Hamburg. Die Schiffe durften Rotterdam oder andere europäische Häfen nicht anlaufen und luden deshalb zum Teil ihre gesamte Ladung in Hamburg ab, was sonst nicht üblich ist.

Hanjin will neben dem geplanten Verkauf wichtiger Frachtrouten mehr als die Hälfte der Beschäftigten auf dem Land entlassen. Von den 700 Mitarbeitern an Land sollen 400 das Unternehmen verlassen, so die Sprecherin. Ob Abfindungen gezahlt werden, war unklar. Die Reederei beschäftigt außerdem noch mehr als 700 Menschen, die auf See tätig sind. Trotz der Insolvenz hofft Hanjin, sich noch sanieren zu können. Um an Geld zu kommen, sollen neben Schiffen im Eigenbesitz auch das Routennetz zwischen den USA und Asien sowie einige asiatische Frachtrouten veräußert werden.

„Hanjin Africa“ löscht Ladung in Hamburg

Manchmal gehts schneller als gedacht

Nachdem die „Hanjin Afrcia“ seit Woche auf die Einfahrt in den Suezkanal wartete, konnte sie nun endlich, nach dem die entsprechenden Gebühren bezahlt wurden und die Hamburger Behörden zustimmten, mit voller Kraft Kurs auf Hamburg nehmen. Der eigentlich für Montag eingeplante Containerfrachter der insolventen südkoreanischen Reederei Hanjin Shipping, war schneller als gedacht und liegt nun am Eurogate-Terminal. Für zahlreiche Spediteure und Händler ist die schnelle Ankunft ein Segen. Sie warten schon seit Wochen auf Ladung für das saisonale Weihnachtsgeschäft. Wäre diese nicht rechtzeitig gekommen, hätten ihnen teure Konventionalstrafen gedroht. Auf eine schnelle Löschung der Container hoffen nun die Spediteure. Viele Häfen lassen Hanjin-Schiffe derzeit nicht einfahren weil durch die Zahlungsunfähigkeit der Hanjin Reederi die Zahlung der Rechnungen der Terminalbetriebe, Lotsen, Schleppern und Hafenbehörden nicht gewährleistet sind. Stand Ende September warten noch immer 48 Hanjin-Schiffe mit Waren auf offener See.

Gute Verbindungen nach Südkorea ermöglichen schnelle Einigung wegen Kosten

Das derzeit einzige „Tor“ nach Europa, bietet für Hanjin der Hamburger Hafen. Zum einen liegt hier ein Gerichtsbeschluss vor, wonach die Ware eines Pleite-Schiffs nicht ohne Weiteres von einem Gläubiger beschlagnahmt werden kann. Zum anderen haben die Betreiber der Hamburger Hafens ihre sehr guten Beziehungen zum Partnerhafen Busan und zu den südkoreanischen Behörden nutzen können, um sich schnell mit dem Insolvenzverwalter von Hanjin Shipping über eine Kostenübernahme der notwenigen Gebühren zu einigen.

Der 2012 in Dienst gestellte Frachter „Hanjin Africa“ kann bis zu 13102 Standardcontainer laden. Insgesamt 9800 davon werden derzeit am Hamburger Eurogate-Terminal abgeladen, davon sind 3000 TEU eigentlich für den Rotterdamer Hafen bestimmt gewesen. Nun nehmen sie einen Umweg über Hamburg. Sobald die Ladung gelöscht verläßt die „Hanjin Africa“ den Hamburger Hafen wieder. Vorher werden allerdings noch Proviant und Treibstoff gebunkert. Das neue Ziel des Frachters in noch unbekannt. Die „Hanjin Europe“, die vor mehr als einem Monat in Hamburg entladen wurde, liegt seit dem vor Spiekeroog auf Rede.

„Hanjin Gold“ soll am 2. November ankommen

Die „Hanjin Gold“ läuft mit Volldampf auf die Südspitze Südafrikas zu, um die Gebühren für den Suezkanal zu sparen, und wird am 2. November am Eurogate-Terminal in Hamburg erwartet. Hält das Schiff den Termin, schaffen die Spediteure noch die Waren rechtzeitig für das Weihnachtsgeschäft aufzuliefern. Wenn nicht, dann kann wohl Müllabfuhr gleich die Ware übernehmen und entsorgen.

Arbeitsunfallzahlen für das erste Halbjahr 2016

Die gesetzliche Unfallversicherung legt die Unfallzahlen für die erste Jahreshälfte vor. Demnach ist die Zahl der Arbeitsunfälle gestiegen, Unfälle mit tödlichem Ausgang sind zurückgegangen.

Als Datenbasis für die Arbeitsunfallzahlen des ersten Halbjahres 2016 dienen die vorläufigen Statistiken der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. Die aktuellen Zahlen veröffentlichte nun die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist die Anzahl meldepflichtiger Arbeitsunfälle um 3,4 Prozent angestiegen – das sind in absoluten Zahlen 14.156 mehr Unfälle. Insgesamt ereigneten sich im ersten Halbjahr 434.603 meldepflichtige Arbeitsunfälle.

Zu meldepflichtigen Wegeunfällen kam es ebenfalls häufiger als noch in ersten Jahreshälfte des vergangenen Jahres: Um 4.228 (4,9 %) stieg die Zahl der Wegeunfälle. Tödliche Arbeitsunfälle ereigneten sich 198 Mal – die DGUV verzeichnet zwei weniger als im Vorjahreszeitraum. Bei einem Wegeunfall verloren 123 Menschen ihr Leben. Im Vorjahr lag diese Zahl noch bei 140.

„In den ersten beiden Quartalen des Jahres hat die Zahl der Erwerbstätigen weiter zugenommen. Dies erklärt möglicherweise die Veränderung, die wir beobachten“, sagt Dr. Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer der DGUV. Einen Trend für das gesamte Jahr könne man daraus jedoch nicht ableiten. „Wichtig bleibt angesichts des anhaltenden Aufbaus von Beschäftigung, die Mitarbeiter – gerade kürzlich eingestellte – regelmäßig im Arbeitsschutz zu unterweisen.“

Quelle: DGUV/karmann-group.com

JE SUIS BRUXELLES

Im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma Karmann Protection möchten wir allen Familien und Freunden der Opfer von Brüssel und aufrichtiges Beileid aussprechen. Wir wünschen allen Verletzten gute Besserung.

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